Baikalsk / Tankhoy

15Juli2025

Heute starten wir wieder mit dem Bus in Richtung Tankhoy. 

Im Dorf Tankhoy am Ufer des Sees wurde 2017 ein moderner Informations- und Bildungstourismuskomplex eröffnet - eine effektive Plattform um Geschichte, Flora und Fauna des Baikalsees kennenzulernen.  

Im Naturschutzgebiet Baikalski ist alles naturbelassen, sodass u.U. bei Bärengefahr die Begleitung durch einen Ranger erforderlich wird. Hoffen wir mal, dass das heute nicht notwendig ist.

Wir unternehmen einen kleinen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet und bewundern die intakte Natur und die herrlichen Waldgebiete. 

Sibirien ist geprägt von Nadelholz. Die Lärche ist der verbreitetste Baum, weil sie am robustesten in Bezug auf die klimatischen Verhältnisse ist. Die Kiefer folgt an zweiter Stelle (15 verschiedene Arten). Erst danach folgt die sibirische Zeder. 

Der häufigste Laubbaum ist die Birke (Symbol Russlands - 35 Arten).

Mittag essen wir in einem lokalen Cafe. Diesmal ist eine leckere Soljanka dabei.


Und dann steigen wir in den Linienzug von Moskau nach Tschita und fahren bis Ulan-Ude. Ein Erlebnis😂

Unser Transferfahrer wollte unbedingt auf das Foto mit Uwe und Beerensammlerin:

Eine Bahnfahrt die ist lustig …

Unser Quartier für die nächsten 3 Nächte ist das zentrale 4-Sterne Hotel „Baikal Plaza“ in Ulan-Ude.

Der Durst treibt uns erstmal in den Pub Churchill. Da beginnt das Dilemma mit dem Verstehen der Speisekarte🙈 Der Kellner versteht uns nicht und wir ihn nicht, also gehen wir auf Nummer sicher und bestellen, was wir kennen. Aber wir haben ja noch Vodka- und Kräuterlikör - Vorräte. 

Der Tag war insgesamt etwas trocken. Wir haben zum Mittag kein Bier bekommen😫